Eigentlich ist es ja nur ein willkürlich festgelegter Wechsel der Jahreszahl, trotzdem bietet sich Silvester immer für einen Rückblich bzw. eine Vorschau an. (Nein, nicht über die ganze Dekade, denn die endet erst mit Silvester 2010!)
Im vierten Jahr auf der WordPress-Plattform hier im Blog habe ich das Jahr ruhiger angehen lassen, und bin insgesamt in nur 8 von 12 Monaten dazu gekommen, etwas zu schreiben. Dennoch konnte ich mehr Besuche als im Jahr 2008 verzeichnen, ha! 41 Beiträge habe ich heuer geschrieben und 50 Kommentare wurden heuer (auch zu älteren Artikeln) abgegeben, danke dafür!
Persönlich habe ich 2009: erfahren wie ich mich doch in Menschen irren kann; großartige Urlaube in Italien, Amsterdam, Kalifornien und London verbracht; mich beruflich verändert (wie toll das klingt) und meinen Studienbeginn im Herbst 2010 fixiert.
Im Internet/in der Consumer-IT-Branche allgemein möchte ich Folgendes hervorheben, wodurch ich/meine Umgebung am stärksten beeinflusst wurde:
- Google veröffentlicht unzählige Dienste und Produkte, darunter Android, Maps Navigation, Wave, Latitude
- Motorola Droid: Auch weil ich eins habe, aber das ist allgemein ein Spitzenprodukt!
- Apple verkauft mehr und mehr iPhones und jeder der cool sein möchte kauft sich eines
- Windows 7 hat die Fehler von Vista ausgemerzt und scheint alle zu überzeugen
- Twitter scheint auch Nicht-Geeks zu interessieren (bietet aber noch immer für mich keinen erkennbaren Mehrwert)
Im Jahr 2010 erwarte ich:
- Interessante Apps für Android (von mir aus auch fürs iPhone), vorallem Augmented Reality und standortbezogene Applikationen
- (Mobile) Software, die mir hilft im Kommunikationsdschungel mit Telefonaten, SMS, E-Mail, Facebook, twitter und IM den Durchblick zu bewahren
- Facebook wird endgültig studiVZ/meinVZ ablösen. Wenn doch nicht, lösche ich endlich meinen meinVZ-Account
- Leistbare E-Book-Reader und E-Books, die günstiger als herkömmliche Bücher sind
- Duke Nukem Forever (ach ne, das ist doch schon tot :-o) und IPv6
Bitte, wenn jemand Ergänzungen anbringen möchte, nur zu!
Guten Rutsch und frohes neues Jahr!
Die österreichische Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) fordert, dass Zivildiener ihre Krankenstände, die länger als 3 (!) Tage dauern einarbeiten müssen, auch wenn die Krankenstände berechtigt und bestätigt sind; Artikel im Standard und in der Presse.
Der steirische Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer spricht sich gegen Minarette in Österreich und für Kreuze in Schuklassen aus; Artikel in der Kleinen Zeitung.
Als ehemaliger Zivildiener, Atheist (oder andere Bezeichnung, wie von Rudolf Burger präferiert) und liberaler Mensch möchte ich meine Ablehnung gegenüber beiden Vorhaben bzw. Aussagen anbringen.
Warum? Weil das hier mein Blog ist; aber andere Meinungen sind natürlich willkommen.
Wenn man als Politiker in der ÖVP (Österreichische Volkspartei) etwas erreichen möchte bzw. ein hohes Amt ausüben möchte muss man anscheinend an der Universität für Bodenkultur (BOKU) in Wien studieren. Eine schnell erstellte (und sicher unvollständige) Liste aktueller und früherer ÖVP-Politiker mit Abschluss an der BOKU:
- Leopold Figl (Bundeskanzler 1945–1953)
- Karl Schleinzer (Verteidigungsminister und Landwirtschaftsminister in dern 60ern)
- Josef Riegler (Landwirtschaftsminister 1987–1989, Vizekanzler)
- Franz Fischler (Landwirtschaftsminister und EU-Kommissar in den 90ern)
- Erwin Pröll (Landeshauptmann in NÖ seit 1992)
- Josef Pröll (Landwirtschaftsminister, Finanzminister, Vizekanzler in den 2000ern)
- Nikolaus Berlakovich (Landwirtschaftsminister seit 2008)
- Fritz Kaltenegger (Generalsekretär ÖVP seit 2008)
Ich sollte mir das mit dem Studium vielleicht noch gut überlegen ;-)
Weihnachten – ein Fest der Freude. Leider wird dabei zu wenig gelacht.
(Jean-Paul Sartre)
In diesem Sinne wünsche ich allen schöne Feiertage, was auch immer jeder Einzelne feiert oder nicht feiert.
Ich darf mal ein wenig Popmusik einstreuen und die Zitate-Kategorie wiederbeleben:
Und wir heben unser Glas in Demut.
Ich erinnere mich an alles und jeden.
Such dir jemanden, der dir nicht wehtut.
Du nennst das Pathos und ich nenn es Leben.
Tomte – Küss mich wach, Gloria im LyricWiki und bei last.fm.
Ich habe es getan, ich glaube zum ersten Mal überhaupt habe ich für eine an sich „freie Sache“ im Internet gespendet, obwohl ich gar nicht müsste, natürlich für Wikipedia!

Wikipedia weiß alles! ;-)
Der nächste Teil aus meiner Reihe »Was passiert eigentlich … beim Kirchenaustritt?« behandelt die Briefe zum Kirchenbeitrag nach dem Austritt.
Ungefährt 4 Monate nach meinem Kirchenaustritt (08.06.2009) habe ich wieder Mal einen Brief von der Kirchenbeitragsorganisation erhalten. Sieht diesmal irgendwie anders aus, leidiglich schwarz auf weiß, ansonsten in Farbe mit Werbebanner. Auf jeden Fall hat sich mein Kirchenbeitrag für 2009 durch meinen vorzeitigen Austritt reduziert und beträgt nur noch 65,64 €, und ingesamt (inkl. 2008) 95,64 €.
Für alles, womit Sie die katholische Kirche bisher unterstützt haben, bedanken wir uns sehr herzlich und wünschen Ihnen alles Gute auf Ihrem weiteren Lebenswerg!
PS: Ein Austritt muss nichts Endgültiges sein. Wir würden uns freuen, wenn auch Sie wieder eines Tages zur Gemeinschaft der Kirche zurückfinden könnten.
Wie auch immer, im Oktober 2009 war ich ja ganz woanders und konnte leider nicht reagieren. Aber Organisationen, denen man Geld „schuldet“ sind hartnäckig und einen Monat später (mittlerweile November 2009) habe ich wieder einen Brief – diesmal im gewohnten Design – bekommen.
Der Inhalt entspricht natürlich ungefähr dem vorigen Brief, aber mit Hinweis auf die „schwierigen Zeiten“, die steuerliche Absetzbarkeit des Kirchenbeitrages und Wünsche für ein „gesegnetes Weihnachtsfest“. Bisher also noch kein Wort von Mahnung o.ä., der Ton ist immer ausgesprochen freundlich. Eigentlich fast ein bisschen gemein von mir, einfach nicht zu antworten … fast.