Archiv der Kategorie »Leben«

01.01.2010 // Internet, Leben

Das Leben mit einem Smartphone

Was ändert sich, wenn man plötzlich ein supertolles (nein, das beste verfügbare!) Smartphone anstelle eines Handys besitzt? Das man sich mit einem Android an Google “bindet” möchte ich außen vor lassen, das ist erstens klar und zweitens stört es mich ja nicht. Sonst hätte ich mich nie bei Gmail anmelden dürfen, nie den Reader mit meinen RSS-Feeds füttern dürfen, etc.

Hauptsächlich finde ich es unheimlich praktisch, meine gesamte Kommunikation auf einem Gerät bündeln zu können. Nicht nur Telefonate und SMS, sondern eben auch die Kanäle im Internet, also E-Mail, Facebook, IM usw. Ich muss jetzt nicht meinen Laptop einschalten wenn ich jemandem eine E-Mail schreiben möchte, ich kann einfach mein Handy aufschieben und lostippen. Zugegebenermaßen kann ich komplexere Aufgaben nicht so bequem wie mit einem vollständigen PC durchführen, aber hey, ich könnte wenn ich wollte! In diesem Punkt ist für mich die physische Tastatur meines Milestones ein gewichtiger Vorteil, mit dem Tippen am Bildschirm kann ich mich nicht anfreunden.

Weiters kann ich immer und überall online sein, wenn ich es möchte. Damit kann ich mich wunderbar in den unsäglichen Zeiten des Wartens, die ich so hasse, unterhalten. Das würde vermutlich mit einem gewöhnlichen Handy auch funktionieren, bietet aber sicher nicht den Komfort der tollen Anwendungen und des großen Bildschirmes. So kann ich zum Beispiel, wie heute, neben der Zeitung beim Frühstück auch die neuesten Einträge im Google Reader lesen. Oder während des Neujahrskonzertes diesen Blogeintrag verfassen.

Außerdem ersetzt Google Maps (bald sicher auch offiziell in Europa) ein Navigationsgerät, meine Besserwisserei kann ich mit Fakten aus der Wikipedia unterstützen, ich kann von meinem Standort aus Points of Interest suchen, eine Kamera ist dabei, …

Es läuft offensichtlich auf Multitasking hinaus, man könnte es auch ständige Ablenkung nennen. Aber genau das ist das richtige für mich! Die Phase des Herumspielens mit der Technik ist auch noch nicht vorbei und insgesamt ist bei der Software noch unheimlich viel Potenzial vorhanden. Ich bin begeistert vom Gerät und der Software und kann es eigentlich nur jedem ähnlich internet- und technikaffinen Menschen (nennt man uns Digital Natives?) empfehlen.
Es ist definitiv cooler als ein iDon’t-MP3-Player mit Telefonfunktion!

Dieser Post wurde natürlich vom Milestone aus verfasst, mit der Applikation “wpToGo”.

7 Kommentare

 // 

1 person likes this post.

25.12.2009 // Leben, Weblog

Frohe Weihnachten 2009

 

Weihnachten – ein Fest der Freude. Leider wird dabei zu wenig gelacht.

(Jean-Paul Sartre)

In diesem Sinne wünsche ich allen schöne Feiertage, was auch immer jeder Einzelne feiert oder nicht feiert.

22.09.2009 // Leben, Links, Weblog

Californication

Ich werde mich ab 28. September 2009 (bekanntlich oder auch nicht) für längere Zeit im Urlaub befinden. Damit euch und mir nicht allzu langweilig wird habe/n ich/wir extra für die Reise einen Blog angelegt: Californication! Also: Klicken, Lesen, Abonnieren, Ignorieren oder was auch immer ihr sonst mit meinen Links macht.

09.09.2009 // Leben, Persönliches

Amsterdam 2009

Wir (Klaudia und ich) haben vier Tage Amsterdam hinter uns gebracht. Mein Fazit: Großartige Stadt, die alle (positiven) Klischees erfüllt und auf jeden Fall einen Besuch wert ist! Auch mit der AUA (oder halt jetzt Lufthansa) würde ich sofort wieder irgendwo hinfliegen, so problemlos wie alles geklappt hat.

Erledigt haben wir: Den berühmtesten Coffee-Shop in Amsterdam de Dampkring (Oceans Twelve!), das (mager ausgestattete) Reichsmuseum, das Van-Gogh-Museum, das Rembrandt-Haus, die Gratis-Tour durch Amsterdam mit einem Neuseeländer, eine Bootstour durch die Grachten, das House of Bols, Madame Tussauds (leider ohne Bill Kaulitz), natürlich das Hardrock-Café und einen Anstandsbesuch bei Günther. Weiters haben wir viele andere Sehenswürdigkeiten zumindest von Außen gesehen: Centraal Station, Paleis op de dam, Oude Kerk, Nieuwe Kerk, Rotlichtviertel, NEMO, De Waag, Vondelpark, die vielen bunten Elefanten und vieles mehr.

Die besten der 942 Photos (Digitalphotographie, Schnappschusskameras und viel Speicherplatz sei Dank) werde ich noch online stellen. Nur falls jemand noch keine typischen Häuserfronten aus Amsterdam gesehen hat ;-)

04.08.2009 // Leben

Medizinaufnahmetest

Ich habe heuer einfach so aus Spaß (und vermutlich etwas Langeweile) am Auswahlverfahren für das Diplomstudium Humanmedizin im Studienjahr 2009/2010 an der Medizinischen Universität Graz mitgemacht. Das eigentlich Spannende daran ist der Kenntnistest als große Hürde zur Zulassung für das Studium.

Abgefragt wird dort Wissen auf Maturaniveau in den Gebieten Biologie, Chemie, Physik und Mathetmatik sowie in einem Teil das Verständnis von wissenschaftlichen Texten. Als Buchtipps wird die Liste aller für die AHS zugelassenen Schulbücher angegeben, also doch sehr viel. Aufgrund der Beispielfragen habe ich mir in Biologie und Chemie keine Chancen ausgerechnet, in Physik schon bessere und bei Mathematik und Textverständnis die höchsten.

Laut Ergebnisliste haben 1126 mehr (wirkliche angehende Ärzte) oder weniger (ich und viele andere) Motivierte am Test teilgenommen und sich in die Steiermarkhalle

Wie eigentlich für ein Medizinstudium zu erwarten waren Fragen zur Biologie stark überproportional vertreten. Ebenso hat sich meine Einschätzung, dass ich von diesen Gebieten absolut gar keine Ahnung habe bestätigt. Im Endeffekt lag ich bei Biologie und Chemie unter dem Schnitt, bei den anderen drei Gebieten darüber. In Mathematik war ich sogar ganz vorne dabei. Der „schwächste“ österreichische Anwärter (Quotenregelung ahoi) hat ein Ergebnis von rund 38 %, ich liege bei knapp 31 %. Würde man die nervigen Fragen in Biologie und Chemie nicht berücksichtigen hätte ich den Test selbstverständlich mit Bravour bestanden und wäre aufgenommen worden (Platz 100).

Was sagt uns das alles jetzt?

  • Als AHS-Maturant hat man bessere Karten und es ist schaffbar.
  • Würde ich es darauf anlegen wäre die Zulassung zum Studium kein Problem.
  • Es probieren viel zu viele ohne Vorbereitung ;-)

Aber vorallem: Aus mir wird wohl kein Mediziner werden.

02.08.2009 // Leben, Weblog

Zurück vom Urlaub

Gerade zurück vom alljährlichen Urlaub in der Nähe vom Hausmeisterstrand an der Adria: Das elektronische Postfach quillt über (gut 80 % können ungesehen gelöscht werden), im wirklichen Postfach warten Zeitschriften/Zeitungen zwecks Behebung des Informationsmangels und der Montagmorgen morgen wird doppelt hart. Im weltweiten Internet warten auch unzähliche Updates in sozialen Netwerken und Blogpostings im Feedreader zum Abwinken. Überhaupt müssen wieder dutzende Aufgaben gleichzeitig in hunderten Tabs und tausenden Dokumenten am Laptop erledigt werden.

Apropos Blog: Zumindest kurzfristig bin ich motiviert, also: RSS-Feed abonnieren oder Webseite wieder häufiger checken!

21.03.2009 // Leben, Video

Signs/Notte Sento

Süß

Link: Signs


Notte Sento (English subtitles) from napdan on Vimeo.

15.03.2009 // Leben, Medien

Sarah Kuttner – Mängelexemplar

Ich bin nicht so gut im rezensieren, und hab auch grad keine Lust es zu versuchen. Aber: Der erste Roman von Sarah Kuttner ist spitze. Wahrscheinlich weil er locker geschrieben ist, wahrscheinlich weil ich die Kuttner sowieso mag, aber höchstwahrscheinlich weil er mich berührt und ich mich irgendwie damit identifizieren kann. Also, Lesen!

Karo lebt schnell und flexibel. Sie ist das Musterexemplar unserer Zeit: intelligent, liebenswert und aggressiv, überdreht und traurig. Als sie ihren Job verliert, ein paar falsche Freunde aussortiert und mutig ihre feige Beziehung beendet, verliert sie auf einmal den Boden unter den Füßen. Plötzlich ist die Angst da.
Dem Wahnwitz unserer Gegenwart zwischen Partylaune und Panikattacke gibt Sarah Kuttner eine Stimme: vom Augenzwinkern zum Ernstmachen, vom launigen Plaudern zur bitteren Selbstkritik. Lustig und tieftraurig, radikal und leidenschaftlich erzählt sie von dem Riss, der sich plötzlich durch das Leben ziehen kann.

Sarah Kuttner – Mängelexemplar bei Amazon.

12.03.2009 // Leben

Worum gehts wirklich im Leben?

Antworten!?

28.10.2008 // Grml, Leben

An alle Autofahrer

Wenn hinter euch ein Einsatzfahrzeug mit Sondersignalen (zum Beispiel ich im Rettungswagen) fährt, bitte ruhig aber bestimmt rechts ranfahren und sachte bremsen. Ausnahmen: Vor einer Kurve, Kuppe oder ähnlichem. (§ 26 StVO Einsatzfahrzeuge) Es gibt viel zu viele, die das noch nicht kapiert haben …