Archiv der Kategorie »Leben«

24.07.2011 // Leben

Ingenieurtitel beantragt

Gerade fällt mir auf, dass ich hier gar keine Kategorie „Arbeit“ führe. Nunja, bisher gab es auch nicht viel darüber zu schreiben; außerdem ists bald wieder vorbei. Aber: Die mittlerweile über drei Jahre im Angestelltenverhältnis haben es mir ermöglicht, die »Standesbezeichnung Ingenieur« zu beantragen.

Die Informationen dazu (siehe oben, aber auch bei HELP.gv.at) sind insgesamt sehr kompakt, aber ausreichend informativ. Die erforderlichen Unterlagen sind dort aufgelistet, den „Nachweis der Praxis bei unselbstständiger Erwerbstätigkeit“ finde ich auch verständlich und notwendig. Ich gehe aber davon aus, dass der Staat sämtliche andere erforderliche Informationen von mir bereits gespeichert hat: Geburtsurkunde, Reifeprüfungszeugnis und Nachweis über den abgeleisteten Zivildienst. Weiters werden diese Dokumente nur im Original oder in beglaubigter Abschrift zugelassen. Wird es dem angehenden Ingenieur etwa zugetraut, eine Kopie anzufertigen, die nicht den Tatsachen entspricht? Dadurch, dass ich solche Dokumente nur ungern aus der Hand gebe und außerdem noch bald immatrikulieren werde, habe ich zum allerersten Mal einen Notar aufgesucht und eine Kopie meiner Dokumente anfertigen lassen.

Das Antragsformular selbst ist weder in PDF-Form noch als Microsoft-Word-Datei ein am Computer ausfüllbares Formular und somit eigentlich eine Zumutung an Benutzungsfreundlichkeit. Der Titel Die Standesbezeichnung ist mir diese unsäglichen Mühen und Kosten (Beglaubigte Kopie, Einschreiben, Antragsgebühr, extra Gebühren pro Beilage, Ingenieursurkunde, Bundesverwaltungsabgabe) jedoch wert, und ich warte schon sehnsüchtig auf die Urkunde :-)

 

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01.01.2010 // Internet, Leben

Das Leben mit einem Smartphone

Was ändert sich, wenn man plötzlich ein supertolles (nein, das beste verfügbare!) Smartphone anstelle eines Handys besitzt? Das man sich mit einem Android an Google “bindet” möchte ich außen vor lassen, das ist erstens klar und zweitens stört es mich ja nicht. Sonst hätte ich mich nie bei Gmail anmelden dürfen, nie den Reader mit meinen RSS-Feeds füttern dürfen, etc.

Hauptsächlich finde ich es unheimlich praktisch, meine gesamte Kommunikation auf einem Gerät bündeln zu können. Nicht nur Telefonate und SMS, sondern eben auch die Kanäle im Internet, also E-Mail, Facebook, IM usw. Ich muss jetzt nicht meinen Laptop einschalten wenn ich jemandem eine E-Mail schreiben möchte, ich kann einfach mein Handy aufschieben und lostippen. Zugegebenermaßen kann ich komplexere Aufgaben nicht so bequem wie mit einem vollständigen PC durchführen, aber hey, ich könnte wenn ich wollte! In diesem Punkt ist für mich die physische Tastatur meines Milestones ein gewichtiger Vorteil, mit dem Tippen am Bildschirm kann ich mich nicht anfreunden.

Weiters kann ich immer und überall online sein, wenn ich es möchte. Damit kann ich mich wunderbar in den unsäglichen Zeiten des Wartens, die ich so hasse, unterhalten. Das würde vermutlich mit einem gewöhnlichen Handy auch funktionieren, bietet aber sicher nicht den Komfort der tollen Anwendungen und des großen Bildschirmes. So kann ich zum Beispiel, wie heute, neben der Zeitung beim Frühstück auch die neuesten Einträge im Google Reader lesen. Oder während des Neujahrskonzertes diesen Blogeintrag verfassen.

Außerdem ersetzt Google Maps (bald sicher auch offiziell in Europa) ein Navigationsgerät, meine Besserwisserei kann ich mit Fakten aus der Wikipedia unterstützen, ich kann von meinem Standort aus Points of Interest suchen, eine Kamera ist dabei, …

Es läuft offensichtlich auf Multitasking hinaus, man könnte es auch ständige Ablenkung nennen. Aber genau das ist das richtige für mich! Die Phase des Herumspielens mit der Technik ist auch noch nicht vorbei und insgesamt ist bei der Software noch unheimlich viel Potenzial vorhanden. Ich bin begeistert vom Gerät und der Software und kann es eigentlich nur jedem ähnlich internet- und technikaffinen Menschen (nennt man uns Digital Natives?) empfehlen.
Es ist definitiv cooler als ein iDon’t-MP3-Player mit Telefonfunktion!

Dieser Post wurde natürlich vom Milestone aus verfasst, mit der Applikation “wpToGo”.

25.12.2009 // Leben, Weblog

Frohe Weihnachten 2009

 

Weihnachten – ein Fest der Freude. Leider wird dabei zu wenig gelacht.

(Jean-Paul Sartre)

In diesem Sinne wünsche ich allen schöne Feiertage, was auch immer jeder Einzelne feiert oder nicht feiert.

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22.09.2009 // Leben, Links, Weblog

Californication

Ich werde mich ab 28. September 2009 (bekanntlich oder auch nicht) für längere Zeit im Urlaub befinden. Damit euch und mir nicht allzu langweilig wird habe/n ich/wir extra für die Reise einen Blog angelegt: Californication! Also: Klicken, Lesen, Abonnieren, Ignorieren oder was auch immer ihr sonst mit meinen Links macht.

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04.08.2009 // Leben

Medizinaufnahmetest

Ich habe heuer einfach so aus Spaß (und vermutlich etwas Langeweile) am Auswahlverfahren für das Diplomstudium Humanmedizin im Studienjahr 2009/2010 an der Medizinischen Universität Graz mitgemacht. Das eigentlich Spannende daran ist der Kenntnistest als große Hürde zur Zulassung für das Studium.

Abgefragt wird dort Wissen auf Maturaniveau in den Gebieten Biologie, Chemie, Physik und Mathetmatik sowie in einem Teil das Verständnis von wissenschaftlichen Texten. Als Buchtipps wird die Liste aller für die AHS zugelassenen Schulbücher angegeben, also doch sehr viel. Aufgrund der Beispielfragen habe ich mir in Biologie und Chemie keine Chancen ausgerechnet, in Physik schon bessere und bei Mathematik und Textverständnis die höchsten.

Laut Ergebnisliste haben 1126 mehr (wirkliche angehende Ärzte) oder weniger (ich und viele andere) Motivierte am Test teilgenommen und sich in die Steiermarkhalle

Wie eigentlich für ein Medizinstudium zu erwarten waren Fragen zur Biologie stark überproportional vertreten. Ebenso hat sich meine Einschätzung, dass ich von diesen Gebieten absolut gar keine Ahnung habe bestätigt. Im Endeffekt lag ich bei Biologie und Chemie unter dem Schnitt, bei den anderen drei Gebieten darüber. In Mathematik war ich sogar ganz vorne dabei. Der „schwächste“ österreichische Anwärter (Quotenregelung ahoi) hat ein Ergebnis von rund 38 %, ich liege bei knapp 31 %. Würde man die nervigen Fragen in Biologie und Chemie nicht berücksichtigen hätte ich den Test selbstverständlich mit Bravour bestanden und wäre aufgenommen worden (Platz 100).

Was sagt uns das alles jetzt?

  • Als AHS-Maturant hat man bessere Karten und es ist schaffbar.
  • Würde ich es darauf anlegen wäre die Zulassung zum Studium kein Problem.
  • Es probieren viel zu viele ohne Vorbereitung ;-)

Aber vorallem: Aus mir wird wohl kein Mediziner werden.

25.09.2008 // Leben, Links

Nationalratswahl 2008

Am 28. September 2008 ist es wieder soweit, wir dürfen wählen. Ich werde mein aktives Wahlrecht natürlich ausüben, bin aber noch unsicher welche Partei ich wählen werde. Da hilft wie alle Jahre wieder die Wahlkabine.

Nur mein Ergebnis macht mich noch etwas stutzig:

Ich mag doch diesen Haider nicht…

06.04.2008 // Leben, Sprache

Was ist eigentlich … ein Krocha?

Krocha

Der Begriff »Krocha« war mir bis jetzt völlig unbekannt. Diese eigenartigen Gestalten mit den eindeutigen Merkmalen von oben sind mir natürlich schon aufgefallen. Wikipedia beschreibt diese Subkultur in einem eigenen Artikel inklusive der typsichen Ausdrucksweise mit Wörtern wie „Oida“, „fix“ und „bam“. Tja, die Jugend und die Mode von heute … schrecklich!

(Bild von Comandantina Dusilova, Creative Commons Licence)