Archiv der Kategorie »Medien«

21.12.2009 // Medien, Zitate

Tomte – Küss mich wach, Gloria

Ich darf mal ein wenig Popmusik einstreuen und die Zitate-Kategorie wiederbeleben:

Und wir heben unser Glas in Demut.
Ich erinnere mich an alles und jeden.
Such dir jemanden, der dir nicht wehtut.
Du nennst das Pathos und ich nenn es Leben.

Tomte – Küss mich wach, Gloria im LyricWiki und bei last.fm.

08.12.2009 // Medien

Time Magazine

Nachdem ich während meines Kalifornien-Urlaubes schon jede Ausgabe des Time Magazine gekauft und gelesen habe habe ich mich damals über die spottbilligen Abopreise (aktuell 92 % günstiger als der Kauf der Einzelausgaben) gewundert. (Mögliche Erklärung, die ich irgendwo aufgeschnappt habe: Die Abonenntenzahlen bestimmen die Preise für Anzeigen im Magazin).

Wie auch immer, auch in Österreich kann man ein sensationell günstiges Angebot beziehen: 81 Ausgaben für 49,95 €, das macht 86 % Ersparnis gegenüber den Einzelausgaben. Obendrauf gibts eine ganz tolle Tasche als Werbegeschenk. Die erste Ausgabe war übrigens pünktlich zwei Wochen nach Bestellung im Briefkasten.

Also: Wer ein bisschen auf amerikanischen Qualitätsjournalismus steht, kann bei so einem Angebot nur zuschlagen.

17.08.2009 // Medien

Nichts los in der Generation Krise

Die wirklich tolle Serie »Generation Krise« der Kleinen Zeitung setzte in der Zwischenzeit die Artikelreihe mit langweiligen Lebensgeschichten über Arbeit, Liebe und Leben fort.

Ein bisschen Pessismus dürfen jedoch die Fakten (die leider nur in der gedruckten Ausgabe zu sehen sind) der Generation Krise verbreiten:

„30 % der 14 bis 18-Jährigen halten die Probleme der Welt für zu groß, um gelöst zu werden.“

„60 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 25 stehen laut einer Befragung in Arbeit, Schule oder Studium stark unter Druck.“

„45 % der 14 bis 18-jährigen Österreicher sind stark besorgt über den Zustand der Welt in zwanzig Jahren.“

Für mich sehr schockierend folgende Tatsache:

„69 % der 14 bis 24-Jährigen glauben an Gott. 11 % geben an, dass ihnen Religion ‚sehr wichtig‘ ist.“

„4 % der 15 bis 29-Jährigen halten Politik für ‚sehr wichtig‘.“

Aber: Ich habe einen Teil meines Weblogartikels als Kommentar (leider kein vernünftiger Link möglich …) zum ersten gedruckten Artikel eingetragen. Am Freitag, den 14.08.2009 wurde dieser Kommentar als erster Leserbrief zum Thema abgedruckt! Yes, 15 minutes of fame für mich!

12.08.2009 // Medien

Generation Krise – Zurück in die Zukunft

Die Kleine Zeitung setzt ihre Reihe zur »Generation Krise« fort, heute mit dem Artikel „Zurück in die Zukunft“. (Siehe auch bei meinem ersten Eintrag)

Relativ schwach ist die Fortsetzung geworden, vier beispielhafte junge Menschen, die angeben dass Eltern die Vorbilder seien und als Werte die Familie geschätzt wird. Wie langweilig. Lobenswert ein Hinweis auf das Ehrenamt bei der Freiwilligen Feuerwehr (auch wenn bei solchen Beispielen immer die Feuerwehr und nicht das Rote Kreuz erwähnt wird).

Mäßig interessant auch die „Hits der 17- bis 30-Jährigen“: die coolen Mainstream-Bands von Nirvana über Oasis bis Green Day, die deutschen Bands wie Fettes Brot, Die Fantastischen Vier, Seeed oder Wir sind Helden, und angebliche »Hits« wie Madonna oder Britney Spears. Da vermisse ich doch glatt die absolut besten Popacts wie Christina Aguilera, die Backstreet Boys und Take That!

Eines muss ich aber der Kleinen Zeitung noch gutschreiben die wichtigsten Nachrichten wurden sehr gut zusammen gefasst: Was die 17- bis 30-Jährigen in den Nachrichten sahen.

11.08.2009 // Medien

Generation Krise – oder so

Die Kleine Zeitung schreibt in der Ausgabe vom 11.08.2009 als Titelgeschichte von der „Generation Krise“ (ganzer Artikel online: Eine Generation in der Krise, die Übersicht der ganzen Serie: Generation Krise). Nachdem offensichtlich auch ich damit gemeint bin (laut Artikel „18 bis 30 Jahre“) möchte ich meine Gedanken dazu veröffentlichen.

 

„Ihr Fehler: Zur falschen Zeit mit Engagement in die Arbeitswelt zu drängen.“

Sowas aber Unverantwortliches aber auch, gerade jetzt in die Arbeitswelt einsteigen zu wollen, wo doch die blöde Wirtschaftskrise da ist. (Welche fiese „Generation“ hat die Krise eigentlich verursacht?)

 

„‚Es gibt Rechnungsmodelle, wonach die Staatsschulden in wenigen Jahren 80 Prozent des BIP ausmachen könnten.‘ Schulden belasten.“

Vielleicht schläft der LandwirtschaftsministerFinanzminister deswegen schlecht, aber was kümmern mich direkt die Staatsschulden?

 

„Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstitutes ›tfactory‹ hätten die 20- bis 29-Jährigen im Schnitt um 50 Euro weniger im Geldbörsel.“

Es stellt sich mir die Frage: Weniger als wer oder was? Wenn ich mich mit mir selbst vor zwei Jahren vergleiche: Mehr als 50 Euro mehr als damals.

 

„Was sie kaum interessiert, sind klassische Institutionen: Parteien, Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften.“

Endlich einmal ein Satz den ich auch unterschreiben kann, weiter so!

 

Jeder Passant auf der Straße meint eine Ahnung von »der Jugend« zu haben, (auch wenn er sein erstes Bier noch in Kronen bezahlt hat ;-)), wie in der Video-Umfrage zu sehen: „Was glauben sie dass heute 17- bis 30-Jährige für Träume haben, für Erwartungen in die Zukunft“ – „Träume haben die gar keine“.

Sehr interessant die »neuen Krankheiten der 17- bis 30-Jährigen«: Absurde Abnützungserscheinungen wie der »SMS-Daumen«, der »Handy-Ellbogen«, der »Nintentdo-Nacken«, die »Nintendinitis« und die »Wiiitis« zeigen deutlich was diese Jugendlichen heutzutage im Kopf haben: Handys und Spiele! Die sollen mal was arbeiten!

Zusammenfassend kann ich sagen: Wirklich erheiternd was über meine Generation gedacht und publiziert wird. Ich freue mich schon auf die weiteren Teile der Serie und hoffentlich irgendjemand über meine Kommentare dazu.

15.03.2009 // Leben, Medien

Sarah Kuttner – Mängelexemplar

Ich bin nicht so gut im rezensieren, und hab auch grad keine Lust es zu versuchen. Aber: Der erste Roman von Sarah Kuttner ist spitze. Wahrscheinlich weil er locker geschrieben ist, wahrscheinlich weil ich die Kuttner sowieso mag, aber höchstwahrscheinlich weil er mich berührt und ich mich irgendwie damit identifizieren kann. Also, Lesen!

Karo lebt schnell und flexibel. Sie ist das Musterexemplar unserer Zeit: intelligent, liebenswert und aggressiv, überdreht und traurig. Als sie ihren Job verliert, ein paar falsche Freunde aussortiert und mutig ihre feige Beziehung beendet, verliert sie auf einmal den Boden unter den Füßen. Plötzlich ist die Angst da.
Dem Wahnwitz unserer Gegenwart zwischen Partylaune und Panikattacke gibt Sarah Kuttner eine Stimme: vom Augenzwinkern zum Ernstmachen, vom launigen Plaudern zur bitteren Selbstkritik. Lustig und tieftraurig, radikal und leidenschaftlich erzählt sie von dem Riss, der sich plötzlich durch das Leben ziehen kann.

Sarah Kuttner – Mängelexemplar bei Amazon.

10.11.2008 // Medien, Video

The Killers – Human

Ich bin ja sonst nicht der große MTV-Fan, aber die Performance auf den EMA 2008 in Liverpool war geil:

Verdammt, “this video is no longer available”.

12.10.2008 // Links, Medien, Video

Die Kronen Zeitung

Wer ebenso wie ich über die Kronen Zeitung denkt, kann sich mit den Statistiken der Leserbriefe, den Ergebnissen der Nationalratswahl 2008 und der arte-Dokumentation sicher gut unterhalten.

27.01.2008 // Medien

Desperate Housewives und Greys Anatomy – Vierte Staffel

Der ORF strahlt die neuen Staffeln von Desperate Housewives und Greys Anatomy aus. Ab 11. Februar ist es montags um 21:05 Uhr bzw. um 21:55 Uhr wieder soweit.
Desperate Housewives beginnt mit »Alles kommt ans Licht« (im Original »Now you know«) und Greys Anatomy startet mit »Bambi« (im Original »A change is gonna come«).

21.01.2008 // Medien

Bettina, zieh dir bitte etwas an

Die Jungs von Fettes Brot haben eine neue Single: »Bettina, zieh dir bitte etwas an«.

Gibts natürlich auf YouTube zu hören:

… und Fettes Brot am 12.05. im Grazer Orpheum auch zu sehen!

Boris Lauterbach dazu im Kronen-Zeitung-Interview:

Aber wenn man auf die inhaltliche Ebene geht, handelt er von der Überpornographisierung der Gesellschaft. Der Kapitalismus treibt wilde Blüten und jeder versucht, uns mit irgendwelchen Schlüsselreizen den größten Scheiß zu verkaufen. Dadurch bleibt die Sinnlichkeit und die Erotik ein bisschen auf der Strecke und Sexualität wird als etwas Verkaufsförderndes in unserer Gesellschaft benutzt und die Schönheit dessen und die Sinnlichkeit dessen geht dabei verloren. Das prangern wir an. Also das ist etwas, was stört. Wir wollen den Sex wieder zurückverzaubern. Bettina, pack deine Brüste ein!

Mehr Informationen im ausgezeichneten Fanblog »Definition von Fett«.