21.09.2009 // Kirche

Post vom Bischof persönlich

Knapp vier Wochen nach meinem Brief an den Bischof von Graz-Seckau, Dr. Egon Kapellari, (in Antwort auf den Standardbrief zum Kirchenaustritt) habe ich eine Antwort erhalten!

Die Betreffzeilen lauten diesmal: „Sehr geehrter Herr Kollmann“ und „Mit freundlichen Grüßen“. Ohne dem Bischofswappen mit dem Wahlspruch »Omnia vestra – vos autem Christi« (Alles ist Euer, Ihr aber gehört Christus – 1 Kor 3,23) hätte der Brief gar nichts kirchliches an sich.

„Ich respektiere Ihre Entscheidung und ich bedaure sie zugleich. Unsere Türen bleiben Ihnen selbstverständlich einladend offen.“

Insgesamt hat der werte Bischof auf meinen Brief nicht geantwortet, er hat lediglich den Empfang bestätigt, den Brief weitergeleitet und verspricht mir eine umfassende Antwort. Angesprochener Mitarbeiter der Diözese ist »Referent für Glaubensinformation, Seelsorge an Menschen mit größerer  Distanz zur Kirche, Kirchenaustritte und Wiederaufnahmen«. Ich bin schon gespannt wie auf meinen Brief, der mit den Zwangsbeiträgen, der Schöpfungstheorie und den Kreuzzüge alles enthält was mich von der römisch-katholischen Kirche fernhält reagiert wird. Aber schade dass der Bischof nicht persönlich reagiert hat.

Kommentare

  1. [...] Die unendliche Geschichte wird fortgesetzt: Kurz vor meinem Urlaub habe ich erneut Post vom Bischofsplatz in Graz bekommen, der Bischof hat also sein Wort gehalten. [...]